Ausbildung:

21.10.18 Höhenflüge

Treffen 08:00 in der Flugschule. Anmeldung erforderlich.

21.10.18 A-Theorie

Treffen 08:00 in der Flugschule.
Prüfung im Anschluss möglich.
Kompakte Theorie am Sonntag. Falls für einzelne danach noch Inhalte offen sind, kann in Absprache mit Manfred der Rest ggf. am Montag gehört werden.

27.10.18 Schnuppertag

Treffen 08:00 in der Flugschule. Anmeldung erforderlich.

27. - 30.10.18 Grundkurs

Treffen 08:00 in der Flugschule. Anmeldung erforderlich.

01.11.18 Groundhandling-Training mit Peter Cröniger

Treffen 08:00 in der Flugschule. Anmeldung erforderlich.
Infos zum Groundhandlingtraining gibt's hier...

31.10. - 04.11.18 Höhenflüge

Treffen 08:00 in der Flugschule. Anmeldung erforderlich.

04.-11.11.18 Höhenflüge Meduno

Nur noch Wartelistenplätze verfügbar.


Flugreisen für lizenzierte Piloten:

04.-11.11.18 Meduno

Nur noch Wartelistenplätze verfügbar.

23.02. - 09.03.2019 Flugreise Kolumbien - Frühbucherrabatt!

Tour für Genuß- und Streckenflieger. Weitere Infos hier.


Terminübersicht 2018

Hier könnt Ihr die Terminübersicht 2018 herunterladen .

Ausbildungsübersicht 2019

Hier könnt Ihr die Ausbildungsübersicht 2019 herunterladen .

Mentor 5 überfliegt Grenzen. Zum Beispiel von Bassano (Italien) nach Tolmin (Slowenien).

Unser Teampilot Nico Manthos hat den neuen Mentor 5 ausprobiert und gleich mal über 184km von Bassano nach Tolmin geflogen. Ein phantastischer Einstieg in die Streckensaison für Nico - auf Novas "neuem Meister seiner Klasse". Wir haben Tester in allen gängigen Größen in der Flugschule. Ruft an oder kommt vorbei und macht euch selbst ein Bild vom Mentor 5.

 

Link zum Flug

 

Link zum Video

 

Und hier Nicos Bericht:

 

8 Uhr morgens in Bassano, die ersten Sonnenstrahlen scheinen mir durch die Autoscheiben ins Gesicht. Ich steige aus dem Bett und schaue Richtung Startplatz. Strahlend blauer Himmel, doch schon vom Auto aus sieht man den Windsack im Wind stehen: Schaut nach starkem Westwind aus. „Das wird wohl nichts mit dem 100km Dreieck heute“, denke ich mir während ich rüber zu den anderen laufe, die schon vor ihren Campern sitzen und frühstücken.

 

Gegen 9 Uhr fangen alle an sich für den Tag vorzubereiten. Ich packe mein Lightness 2 und den neuen Mentor 5 zusammen und mache mich auf den Weg zum Shuttle-Service. Auf dem Weg fülle ich noch meinen Ballast auf, mein Abfluggewicht beträgt jetzt ca. 97kg bei einem Gewichtbereich von 80-100kg, das sollte bei der starken Frühjahrsthermik und viel Wind gut passen. Im Shuttle fangen wir an zu scherzen, vielleicht könnte man ja zum Lijak fliegen wo heute der Winter Cup anfängt.

 

Am Weststartplatz angekommen machen sich alle recht zügig bereit. Die Schüler, die die weniger thermischen Morgenstunden nutzen, werden bereits von starken Thermikschläuchen hochgerissen - also nicht lange warten und ab in die Luft. Um ca. 10:30 Uhr bin ich bereit, der Mentor 5 lässt sich super starten. Ein leichter Zug an den geteilten A-Gurten und die Kappe steig kompakt, ohne hängen zu bleiben hoch. Ich finde direkt den ersten Bart und kann gut aufdrehen. Der Wind ist stark zu spüren und versetzt mich ein ganzes Stück nach Osten. In der Höhe wird der Bart immer zerrissener und auf 1700m entscheide ich mich loszufliegen. Mit dem Wind im Rücken kann ich meine Höhe direkt gut in Strecke umsetzen und finde mich nur  30 Minuten später vor dem ersten Talsprung wieder. Von hier an wird es kein Zurück mehr geben, aber die Entscheidung zum Weiterfliegen fällt mir relativ leicht, da direkt vor mir ein anderer Pilot umdreht und im Westwind absäuft.

 

Obwohl meine Höhe für die große Querung ziemlich niedrig ist, fliege ich direkt los, da von hinten Ferdinand Vogel angerauscht kommt. Auf der anderen Talseite heißt es erstmal wieder Anschluss finden. Von 800m drehen wir wieder auf und steigen in den Beschleuniger.  Jetzt ist der Streckenmodus geht im Streckenmodus weiter. Zu viert jagen wir nun die anderen zwei Piloten, die ca.5 km vor uns fliegen. Hier beweist sich der Mentor 5. Die starke und meist enge Thermik lässt sich super zentrieren und auch in sehr turbulenter Luft muss ich nicht aus den Gas steigen. Es dauert nicht lange, bis wir die beiden Vorflieger eingeholt haben und nun in einer kompakten Gruppe weiterfliegen.

 

Alles läuft perfekt. Wir fliegen super zusammen und machen zügig Strecke. So muss das beim Streckenfliegen sein. Nach einigen Stunden ist Meduno in Sicht. Was mir direkt komisch vorkommt, ist der einsame Drachen, der über dem Startplatz kurbelt - kein Gleitschirmflieger in der Luft. Der Grund dafür wird uns relativ schnell klar: Es bläst ganz schön heftig und wir haben Mühe die Bärte auszudrehen, was uns zum niedrigen weiterfliegen zwingt. Ich komme etwas niedriger an, als die mitfliegenden D-Schirme und finde knapp über der Kante noch einen Bart. Auf halber Höhe stoßen plötzlich einige Geier zu uns und wir drehen zusammen mit den Vögeln bis auf 1500m auf. Vor uns tut sich jetzt ein riesiges Tal auf, auf der anderen Seite sehen wir Gemona. Wir fliegen los und genießen die fast 30-minütige Gleitstrecke.

 

Als wir über Gemona ankommen, finden wir einen passenden Bart der uns auf 2100m katapultiert. Jetzt erwarten und einige lange Bergketten, die wir fast im Geradeausflug hinter uns lassen. Mir fällt auf wir gut der Mentor 5 die kleinen Heber mitnimmt und effizient dahingleitet. Mittlerweile ist es fast 5 Uhr und die Sonne scheint gerade noch so in die bewaldeten Westhänge. Ein letztes mal drehen wir über Tolmin auf und gleiten ins Hinterland, um den Wendepunkt zu setzten.

 

Nach 184km XC Distanz lande ich am Landeplatz in Tolmin. Dort treffe ich zum ersten mal die vier Italiener, die mit uns geflogen sind. Wir stellen uns vor, packen zusammen und machen uns mit einem slowenischen Landebier in der Hand auf den Rückweg.

 

Ein unglaublicher Flugtag geht zu Ende. Der neue Mentor 5 hat gezeigt was in ihm steckt. Meiner Meinung nach ist er perfekte Schirm für alle Streckenflieger, egal ob es kleinere Strecken oder das 300km FAI Dreieck sein soll. Er überzeugt mit seinem sehr einfachen Handling, super Gleiten und Steigwerten und einem Extremflugverhalten, das niemanden überfordern wird. Ich persönlich würde auf jeden Fall die Speedbreak-Riser montieren, da diese das Handling und die Leistung im beschleunigten Flug nochmals verbessern.

 

Wieder einmal habe ich viel gelernt, vor allem dass es gut ist sich Ziele zu stecken, diese motiviert zu verfolgen und niemals aufzugeben!

 

Ich hoffe ich kann euch bald wieder von einem so schönen Flug erzählen.

Bis dann, Nico

Nico Bassano Tolmin - März 17